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Kampf den Holzdieben in Hessen

Hessische Forst- und Holzbetriebe rüsten mit innovativen Technologien auf



Diebe werden immer dreister und agieren längst nicht mehr nur im Schutze der Dunkelheit. Diese Erfahrung mussten auch Forst- und Holzbetriebe in Hessen machen, denen das Holz sprichwörtlich aus dem Wald gestohlen wurde. Die wirtschaftlichen Verluste sind enorm und auch wenn die Polizei kürzlich Erfolg bei der Festsetzung von Holzdieben hatte, ist das Risiko massiver Umsatzeinbußen enorm. Daher haben sich hessische Forstbetriebe dazu entschieden, mit modernster Technik gegen eine schon vor Jahrhunderten bekannte und häufig begangene Straftat, den Holzdiebstahl vorzugehen.
Bilquelle: © Gabriele Rohde / Fotolia


GPS Tracking lässt gestohlenes Holz auffinden


Steigende Energiepreise und die wachsende Nachfrage nach der erneuerbaren Ressource Holz haben einen Nebenschauplatz eröffnet und unter Holzdieben für einen echten Wettbewerb gesorgt. Nachdem der hessische Staatsforst im vergangenen Jahr Einbußen in sechsstelliger Millionenhöhe in Kauf nehmen musste, nahmen Forstbetriebe Geld in die Hand und kauften GPS Sender, die sie unbemerkt und für Diebe unsichtbar in den Holzstapeln verbrachten. Auf dem Schwarzmarkt bringt Holz ein gutes Einkommen, auch wenn es als Hehlerware weit unter dem regulären Preis verkauft wird. Die wirtschaftlichen Schäden hätten sich ohne die Aufrüstung mit Sendern und Tracking Programmen kaum aufhalten oder gar eindämmen lassen. Nun haben Holzdiebe schlechte Karten, denn der Sender gibt automatisch die Position preis und lässt Forstbetriebe erkennen, sobald sich das Holz vom ursprünglichen Standort entfernt. Über den Monitor lässt sich die Hehlerroute nachverfolgen, wodurch die Einschaltung der Polizei eine viel höhere Trefferquote bringt und jeden Holzdieb aufspüren lässt. Unterdes hat sich das Tracking im Hessener Forst herumgesprochen, sodass Diebe vorsichtiger werden und die Diebstahlrate bereits gesunken ist. Interessant ist der Holzdiebstahl nur, wenn er komplikationslos und ohne die Suche nach Peilsendern schnell abzuwickeln ist. Andere Bundesländer mit ebenfalls steigender Diebstahlrate können diesem Beispiel folgen und den Reiz für Diebe eindämmen. Auch wenn sich der Diebstahl nicht vermeiden lässt, so erhöht sich die Auffindbarkeit des Holzes und somit die Chance auf eine Ergreifung der Diebe doch auf annähernd 100 Prozent.


Steigende Holzpreise auch dem Diebstahl geschuldet


Holzprodukte werden immer teurer, was nicht allein an der steigenden Beliebtheit des Naturmaterials liegt. Auch die hohe Diebstahlrate hat die Preisbildung beeinflusst, da die wirtschaftlichen Schäden kompensiert und über den Verkauf des Holzes subventioniert wurden. Im Angebot bei Anbietern wie holz-direkt24.com sind die Holz- und Holzproduktpreise aber nach wie vor günstig und die große Vielfalt an Angeboten sorgt für zufriedene Kunden. Holzhändler wissen, dass sich Umsätze nicht über Preiserhöhungen, sondern über attraktive Angebote zu fairen Konditionen erzielen lassen. Dank dem Kampf gegen Holzdiebe wird ein weiterer Anstieg der Preise zumindest bei Forst- und Holzbetrieben in Hessen bald kein Thema mehr sein, da der Forst entwendetes Holz per Tracking ausfindig machen und von der Polizei zurückbringen lassen kann. Die Diebe erwarten empfindliche Strafen, sodass sich der rentable Markt langsam splittet und nicht mehr so attraktiv wie vor dem Einsatz der kleinen Peilsender ist. Hessen geht als erstes Bundesland mit gutem Beispiel voran und setzt ein Signal, dem andere Bundesländer folgen und effektive Maßnahmen im Kampf gegen Holzdiebe avisieren und ergreifen können.
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