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Fahrraddiebstahl in Hessen: Vor allem Frankfurt betroffen


Die Fortbewegung per Fahrrad erlebt eine neue Höchstphase, die Zahl der Räder in Städten und auch auf dem Land steigt an. Am Zielort angekommen, muss das Zweirad irgendwo abgestellt und am besten mit einem guten Schloss gesichert werden. Leider bietet auch das beste Schloss keinen 100-prozentigen Schutz vor Langfingern, aber es macht dem Dieb sein Handwerk deutlich schwerer und kann ihn deshalb auch von der Tat abbringen.


Frankfurt: Hochburg des Fahrradklaus



In Hessen werden jeden Tag durchschnittlich 40 bis 50 Räder gestohlen. Am schlimmsten ist die Mainmetropole Frankfurt betroffen. Vor allem in der Innenstadt sollten Fahrradbesitzer ihr Rad gut schützen.


Geringe Aufklärungsquote



Jedes Jahr werden mehr Diebstähle in Hessen gemeldet. Im Jahr 2015 waren es knapp über 15.000. Leider ist in solchen Fällen die Polizei chronisch unterbesetzt. Fahrradklau wird ähnlich wie Holzklau eher als Bagatelle angesehen und nicht so intensiv verfolgt wie zum Beispiel Wohnungseinbruch oder Autodiebstahl. Daher gibt es organisierte Banden, die sich ganz auf den Fahrraddiebstahl spezialisiert haben und damit außerordentlich erfolgreich sind, denn in Hessen wird nur einer von zehn Fällen aufgeklärt.



Fahrraddiebstahl in Frankfurt



Täglich gibt es in der Bankenstadt etwa 13 gemeldete Diebstähle. Die Zahl der tatsächlichen Diebstähle ist nicht bekannt, da viele Bestohlene nicht auf die Wache gehen. Gründe sind neben den geringen Erfolgsaussichten (die Aufklärungsquote in der hessischen Metropole Frankfurt liegt gerade einmal bei etwa acht Prozent) auch die nicht vorhandene Versicherung und Codierung sowie lästiger Papierkram. Hier sehen Sie, welche Daten beim Melden eines Fahrraddiebstahls bereitgehalten werden sollten.


Internationale Banden



Am meisten problematisch ist es in Frankfurt am Hauptbahnhof und an der Zeil. Dort werden die meisten Diebstähle gemeldet. In einem Drittel der Fälle sind internationale Banden – meist aus Osteuropa – am Werk. In so einem Fall wird in großen Stückzahlen Beute gemacht, und die Räder werden rasch abtransportiert. Neben Frankfurt glänzen auch Darmstadt und Offenbach mit enormen Diebstahlraten. Neben Bahnhöfen sind auch Schulen und Schwimmbäder besonders gefährdete Orte.



Die besten Fahrradschlösser



In solchen Fällen bleibt die Frage nach dem besten Schutz nicht aus. Auf fahrradschlosstest.eu sind die aktuellen Testsieger. Preis-Leistungssieger wurde das Kettenschloss Axa Cherto Compact 95. Die Polizei empfiehlt außerdem, das Rad codieren zu lassen, um es später dem Besitzer leicht zuordnen zu können.



Kaum Fahrraddiebstähle im Odenwald



Doch es gibt auch ruhige Ecken in Hessen. Der Odenwald zum Beispiel und die Kreise Limburg-Weilburg und Vogelsberg. Im Odenwald kamen 2015 auf 100.000 Bürger gerade einmal 34 Diebstähle. Osthessen bleibt ebenfalls weitestgehend verschont vom Radklau. In Fulda und anderen osthessischen Städten ist es also verhältnismäßig sicher für das Zweirad. Es gibt dort nur Kleinkriminelle und etwa einen Diebstahl pro Tag.
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