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Ausbildungsinfos

Welche Ausbildungsbereiche gibt es und wie gestalten sie sich?
Eine umfangreiche Liste mit Ausbildungen und ihren Inhalten lassen sich den angezeigten Links unter Beratungsstellen entnehmen.

Welche Ausbildung passt zu mir?

Bevor Du Dich auf einen Ausbildungsplatz / Beruf bewirbst, solltest Du Dir über Deine eigenen Wünsche und Neigungen im Klaren sein. Überlege Dir, was Du von deinem zukünftigen Beruf erwartest und wo Deine fachlichen und persönlichen Stärken liegen.
Für das Fachwissen kannst Du Dir als erstes überlegen, welche Fächer und Aufgabenstellungen Dir in der Schule besonders lagen.
Weiterhin ist es wichtig Deine speziellen fachlichen Fähigkeiten, wie Computerkenntnisse oder Sprachen nieder zuschreiben.
Zu persönlichen Stärken zählen vor allem soziale Kompetenz und Teamfähigkeit. Sie werden heute in jedem Unternehmen groß geschrieben, deshalb solltest Du Dir gut überlegen, ob Du kommunikations- und konfliktfähig bist, ob Du Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft besitzt. Fällt es Dir leicht, auf andere zuzugehen und mit anderen zusammenzuarbeiten – bist Du ein „Teamplayer“? Bist du gerne mit anderen zusammen oder ziehst Du Dich lieber zurück?
Gegebenenfalls kann es hilfreich sein, die Liste später mit jemandem zu besprechen, den Du gut kennst und dem Du vertraust. Vielleicht verschätzt Du Dich in einigen Dingen oder Du hast Talente, die Dir selbst nie aufgefallen sind.
Diese Selbstfindung kann Dir bei der Berufsfindung behilflich sein und Dir klar machen, ob Du eher einen technischen, sozialen oder wirtschaftlichen Beruf ergreifen solltest.

In jeder Stadt gibt es ein Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berater, welches Dich zu verschiedenen Berufen berät, die zu Deiner Stärken-und-Interessen-Liste passt. Verschiedene Kammern (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und/oder Landwirtschaftskammer) bieten weitere Informationsmöglichkeiten.
Zunächst solltest Du Dir aber ein Bild über verschiedene Ausbildungsplätze und Berufsfelder machen. Dabei helfen Dir die aufgelisteten Beratungsstellen.

Wenn Du weißt, welcher Beruf Dich am meisten interessiert, Dir aber noch die nötigen Fachkenntnisse fehlen, kannst Du Dich mit berufsvorbereitenden Maßnahmen fit für den Job machen. Die Bundesagentur für Arbeit bietet zum Beispiel Lehrgänge an, in denen man das Sozialverhalten trainieren kann oder auf Bewerbungssituationen vorbereitet wird. Zusätzlich gibt es auch Unterricht in bestimmten Fächern. Ebenso bietet die Industrie- und Handelskammer entsprechende Möglichkeiten zur Weiter- und Fortbildung an.
Ein Berufsvorbereitungsjahr (eine einjährige Ausbildung in schulischer Vollzeitform) kann Dir dabei helfen, fachliche Stärken zu erkennen, auszubauen und einen konkreten Berufswunsch zu entwickeln. Außerdem kannst Du hier gegebenenfalls Deinen Schulabschluss nachholen.

All diese Maßnahmen steigern die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Das Berufsgrundbildungsjahr ist eine schulische Form der Berufsvorbereitung und wird überwiegend an Berufsschulen angeboten. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundwissen aus mehreren verwandten Berufen zu vermitteln und so einen Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld zu geben.

Sollte ich vorher ein Praktikum absolvieren?

Zur Orientierung empfiehlt es sich immer, dass Du ein Praktikum in Deinem zukünftigen Berufsfeld absolvierst, damit Du einen Einblick in die Branche bekommst und herausfinden kannst, ob es wirklich das richtige für Dich ist. Du kannst auch schon während der Schulzeit ein Betriebspraktikum machen. Neben Praktika bieten außerdem Neben- bzw. Ferienjobs sowie das freiwillige Jahre (freiwilliges soziales oder ökonomisches Jahr) eine gute Möglichkeit zur Orientierung: So kannst Du das Berufsleben kennen lernen und Deine Vorlieben entdecken.

Gibt es internationale Ausbildungsplätze?

Auslandserfahrungen spielen auch im Bereich der beruflichen Bildung eine immer größere Rolle. Durch das neue Berufsbildungsgesetz (§ 2 Absatz 3 BBiG) können Auszubildende nun zeitlich begrenzte Abschnitte der Berufsausbildung im Ausland absolvieren. Die Dauer ist auf ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer begrenzt. Der Auslandsaufenthalt unterbricht das Ausbildungsverhältnis nicht.
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