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Standesamtliche Trauung

Symbolbild Standesamt
Bildquelle: C Nöhren/ PIXELIO/ www.pixelio.de
Die Anmeldung zur Eheschließung sollte frühstens ein halbes Jahr vorher beim Standesamt des zuständigen Wohnortes erfolgen.




Benötigte Papiere:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Familienbuch: Des Weiteren benötigen Sie eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, die nicht älter als 6 Monate sein darf. Das Familienbuch befindet sich beim Standesort im Wohnort der Eltern. Bei geschiedenen Paaren befindet sich das Buch auf dem Standesamt des letzten gemeinsamen Wohnorts oder am Wohnsitz des Vaters zum Zeipunkt der Scheidung.
  • Eine Abstammungsurkunde muss bei folgenden Kriterien vorgelegt werden:
  • Heirat der Eltern vor dem 01. Januar 1958 (Westdeutschland)
  • Heirat der Eltern vor dem 03.10.1990 (Ostdeutschland)
  • bei unverheirateten Eltern wenn einer der Verlobten adoptiert wurde
  • Auch eine aktuelle Aufenthaltsbescheinigung mit Angabe des Wohnsitzes, des Familienstandes und der Staatsangehörigkeit wird benötigt. Diese erhält man beim Einwohnermeldeamt des Hauptwohnsitzes. Bei Hauptwohnsitz am Standort des Standesamtes entfällt diese Bescheinigung und wird im Rahmen der Eheanmeldung vom Standesamt erstellt.

    Besonderheiten:
    • Einbürgerungsurkunde: Wenn man nicht von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit besessen hat, so muss man diese im Original mitbringen.
    • Minderjährigkeit eines Partners: In diesem Fall, ist eine Befreiung vom Erfordernis der Ehemündigkeit beim für den Wohnort zuständigen Familiengericht zu beantragen.
    • Akademischer Grad: Falls der Eintrag in die Personenstandsbücher gewünscht wird, muss ein Nachweis über den akademischen Grad (Promotions- oder Diplomurkunde) mitgebracht werden.
    • Gemeinsame Kinder: Bei gemeinsamen Kindern ist die aktuelle Abstammungsurkunde mit dem Eintrag beider Eltern mitzubringen.

      Wenn man bereits verheiratet war:
      • In diesem Fall benötigt man eine neu ausgestellte Abstammungsurkunde.
      • Wenn die letzte Vorehe in der Bundesrepublik Deutschland nach dem 01.01.1958 geschlossen wurde, ist eine neu ausgestellte beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Ehe mit Auflösungsvermerk mitzubringen. Wurde die letzte Vorehe in der ehemaligen DDR geschlossen, ist eine neu ausgestellte Heiratsurkunde mit Auflösungsvermerk vorzulegen.
      • Des Weiteren müssen alle früheren Ehen und ihre Art der Auflösung angegeben und durch Dokumente belegt werden, zum Beispiel durch Heiratsurkunden, Familienbuchabschriften älteren Datums, Sterbeurkunden, Scheidungsurteile.

        Heiraten im Ausland
        Wer den Bund der Ehe im Ausland schließen möchte, sollte sich des erhöhten Organisationsaufwands bewußt sein.
        Es ist empfehlenswert, die Trauung in der für das jeweilige Land vorgeschriebenen Form von den zuständigen Stellen durchführen zulassen, da die Ehe dann in Deutschland anerkannt wird.

        Informieren Sie sich rechtzeitig, welche Papiere sie benötigen – die Voraussetzungen sind dabei sehr unterschiedlich: Einige Länder verlangen nur eine Geburtsurkunde und einen Reisepass, während andere Staaten ein Ehefähigkeitszeugnis vom Standesamt ihres Wohnsitzes verlangen. Zum Teil werden notariell beglaubigte Unterlagen gefordert. Bei Informationen zu den benötigten Papieren sind Ihnen die Botschaft des betreffenden Landes in Deutschland oder auch das deutsche Konsulat im entsprechenden Land gerne behilflich.

        Zum Beweis, dass ihre ausländische Heiratsurkunde echt ist, können Sie diese gleich von den entsprechenden Behörden im Ausland beglaubigen und / oder von der deutschen Botschaft genehmigen lassen. Broschüren zum "Thema Heiraten im Ausland" erhalten Sie bei allen Beratungsstellen des Bundesverwaltungsamtes.

        Im Ausland geschlossene Ehen werden anerkannt, wenn die Trauung in der für das jeweilige Land vorgeschriebenen Form von den zuständigen Stellen durchgeführt worden ist. Broschüren zum Thema Heiraten im Ausland erhalten Sie bei allen Beratungsstellen des Bundesverwaltungsamtes. Sie können sich aber auch bei den deutschen Konsulaten im Ausland oder in Deutschland auf der jeweiligen Botschaft informieren.

        Heiraten eines ausländischen Bürgers
        Auch Paare bei denen mindestens ein Partner aus dem Ausland kommt, müssen besondere Punkte beachten. Nur wenn die rechtlichen Auflagen des Heimatlandes erfüllt sind, wird der Heirat in Deutschland zugestimmt. Dazu stellt die zuständige Behörde des Heimatlandes ein Ehefähigkeitszeugnis aus, welches dem Standesbeamten vorzulegen ist.

        Da nicht jeder Staat solch ein Ehefähigkeitszeugnis ausstellt, kann beim Standesbeamten ein Antrag auf Befreiung von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses gestellt werden. Der zuständige Präsident des Oberlandesgerichts trifft dann die Entscheidung über den Antrag. Eine bewilligte Freistellung ist 6 Monate gültig.
        Ist Braut, Bräutigam oder ein Trauzeuge der deutschen Sprache nicht mächtig, so muß bei der Anmeldung und der Trauung ein Dolmetscher anwesend sein.
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